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Published on Juli 8th, 2014 | by Redaktion

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Let’s Play, Trailer oder Review: Wie man YouTube-Sperren vermeidet

Man kann über „Let’s Play“-Videos denken, was man möchte – Fakt ist: Täglich sprießen neue YouTube-Kanäle aus dem Boden und Games-Profis und -Amateure versuchen mit ihren Videos ein bisschen vom Aufmerksamkeitskuchen der Videospielbranche abzubekommen.

youtube_512Zusammen mit den ungezählten Filmschnipseln zu Gamestrailern, Games-Soundtracks oder Spiele-Reviews tummelt sich also auf YouTube extrem viel Gaming-Bewegtbild – und das führt inzwischen immer häufiger zu rechtlichen Schwierigkeiten. Denn Publisher und Musikkonzerne reagieren relativ unsensibel, wenn sie das Gefühl haben, man würde ihre kostenpflichtigen Werke unerlaubt für eigene Interessen nutzen. Die Folge sind häufig die Löschung einzelner Videos, das Einbehalten von Werbeeinnahmen oder sogar die Höchststrafe: die Account-Sperre.

Jurist Stephan McArthur hat deshalb in einem Artikel einmal zusammengefasst, wie genau das mit dem Melden von vermeintlichen Copyright-Verstößen bei Videoportalen eigentlich läuft und hat gleich ein paar sehr nützliche Tipps zur Hand, wie man Copyright-Problemen aus dem Weg geht.

Seine Tipps:

  • Lasst bei YouTube-Videos im Zweifelsfall die Game-Musik raus. Selbst, wenn ein Spielehersteller generell nichts dagegen hat, dass ihr ausführlich Szenen aus seinem Spiel nutzt, kann das spätestens im Falle des Soundtracks zum Problem werden. Den Publishern gehören üblicherweise nicht alle Rechte an den Musiktiteln, von daher geht man bei der Verwendung der Stücke das große Risiko einer Copyright-Verletzung ein.

 

  •  Ihr solltet ebenfalls darauf verzichten, eure Videos mit eurer Lieblingsmusik zu unterlegen. Einzige Ausnahme: Ihr nutzt Musik, die Gema- und Copyright frei und damit klassisch Public Domain ist. Die gekauften CDs eurer Lieblingsband sind aber zu 99,9 % tabu.

 

  •  Um bei Trailern oder Cutscenes Copyright-Probleme zu vermeiden, solltet ihr streng genommen immer nur wenige Sekunden am Stück zeigen. Das kann dann noch als „Zitat“ und redaktionelle Besprechung ausgelegt werden. Ab einer Länge von zehn Sekunden aber drohen euch wieder rechtliche Konsequenzen und YouTube-Sperren. Und die Musik solltet ihr bei Trailern ebenfalls nicht abspielen. Da kommen dann wieder die Probleme aus Tipp 1 auf euch zu.

 

  •  Generell rät Jurist McArthur dazu, Spieleentwickler oder Publisher um eine Erlaubnis für die Veröffentlichung eurer Videos zu bitten. Die solltet ihr euch dann möglichst schriftlich geben lassen. Habt ihr diese eingeholt, seid ihr auf der sicheren Seite. Es gibt sogar ein Wiki, das festhält, welche Publisher sich „Let’s Play“-Videomachern gegenüber besonders kulant verhalten:  [weiterlesen]

De komplette Artikel von Stephan McArthur enthält noch eine Reihe weiterer nützlicher Tipps für alle Gamer mit YouTube-Ambitionen. Den kompletten Beitrag findet ihr HIER.

 

 

 

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