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Published on Juli 7th, 2014 | by Redaktion

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Soziale Netzwerke: Das beste Mittel zum Erfolg?

Soziale Netzwerke gelten gerade in der Gamesbranche als übermächtige Tools, die über Wohl oder Wehe eines Titels entscheiden. Und das ist sicherlich richtig. 

social_media_512Auf Facebook, Twitter, Instagram & Co. kann man Infos zum eigenen Game spielend einfach verbreiten und trifft dabei eine Zielgruppe, die nicht nur Computer-affin ist, sondern meistens auch gute Games zu schätzen weiß und sich gerne mit anderen Menschen austauscht. Die Folge: Die Chance, dass viele Menschen eure Games-News lesen, ist theoretisch sehr hoch und die Wahrscheinlichkeit, dass sie eure Inhalte auch noch weiterverbreiten ist ebenfalls respektabel. Doch natürlich gibt es das große ABER. Denn nicht jeder Spiele-Post in sozialen Netzwerken verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Bevor das passiert, müsst ihr euch eure „Fans“ erst einmal hart erarbeiten. Das bedeutet: Ihr müsst mit einem guten Spiel und interessanten News vorlegen, sonst werden eure Nachrichten niemanden interessieren. Und genau daran scheitern viele Games-Macher…

Ein Konzept muss her

Das Posten in sozialen Netzwerken ist – anders als oftmals behauptet – keine ganz banale Sache. Sicher: Man kann dort auch mal schnell eine News in die Tastatur hacken und hat wieder neuen Content auf der Seite. Doch mit der „schnell, schnell“-Taktik baut ihr euch keine Fanbase auf. Wer sich bei Facebook oder Twitter bewegt, sollte sich zumindest im Kopf eine Art Kampagnen- oder Schlachtplan ausgearbeitet haben. Wann poste ich was? Welche Uhrzeit ist dafür sinnvoll? Wann erreiche ich die meisten Leute aus meiner anvisierten Zielgruppe? Mit diesen Fragen sollte man sich beschäftigen, bevor man das erste Posting absetzt. Viele Studios machen den Fehler, dass sie zu Beginn alle Infos verballern und später kein Material mehr haben, mit dem sie nachlegen können. Dann werden plötzlich Fotos aus den häufig eher spartanischen Büros gepostet: Da ein Bild von der lustigen Kaffeetasse oder dort ein Monitor mit kaum entzifferbaren Screenshots… Versteht uns nicht falsch: Das kann man durchaus mal machen, sollte aber nicht das typische Niveau eurer Postings sein.

Wie bedient man Social Media richtig?

Über diese Fragen müssen sich Entwicklerstudios klar werden:

1.)    Ihr solltet euch überlegen, ob ihr einen großen Firmenauftritt mit all euren Titeln machen wollt oder ob jedes Spiel mit einem eigenen Auftritt gefeatured werden soll. Letzteres kostet natürlich mehr Zeit, schafft aber eine klar erkennbare Zielgruppe.

2.)    Wenn ihr einen neuen Titel vorstellt, nehmt eure Follower/Fans virtuell an die Hand und erklärt ihnen anhand von Screenshots, Artworks oder Teasern den Sinn und Zweck des Spiels.

3.)    Überlegt euch anschließend, welche Infos ihr zum Spiel zu welchem Zeitpunkt bekannt geben wollt. Dafür solltet ihr so etwas wie einen Kampagnenplan aufsetzen, den ihr vom geplanten Release-Tag an rückwärts bis zum aktuellen Datum mit möglichen Posting-Themen füllt.

4.)    Wenn ihr etwas im Namen eurer Firma gepostet habt, teilt und liked es auch mit euren privaten Accounts. So ist die potenzielle Zielgruppe verständlicherweise viel größer. Bittet auch Freunde und Bekannte darum, die Infos zu streuen.

5.)    Reagiert auf Kommentare von Usern. Macht das gründlich und zeitnah. Das führt ebenfalls zu einer Zielgruppenbindung und zeigt, dass ihr keine Amateure seid.

6.)    Postet unbedingt regelmäßig mind. 2-3 pro Woche. Es bringt nichts, wenn ihr euch nur vornehmt, einen einzigen Post pro Woche abzusetzen. Dann wird das Absetzen der Nachricht vergessen oder schnell, schnell am Sonntagabend noch gemacht, damit man ja sein Soll erfüllt hat. Das ist uneffektiv. Ihr habt einen Social-Media-Account, weil ihr meint, den Leuten einen Mehrwert bieten zu können: dann macht das auch und behandelt den Account nicht stiefmütterlich.

7.)    Wenn ihr Social Media Kanäle bedient, dann macht es richtig! Postet regelmäßig Neuigkeiten und lasst die Einträge nicht wochenlang schleifen. Euren Fans wird auffallen, wenn monatelang nichts mehr von euch kommt. Und anders als sie werden sie nicht denken: „Die basteln bestimmt an tollen Features“, sondern sie werden denken, dass das Projekt tot ist. Von daher lasst regelmäßig von euch hören, bis ihr das Projekt aufgebt. Wenn ihr das nicht garantieren könnt, lasst Social Media lieber sein.


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